Service Design for Frontline Aid Platform
Christian Lenz Sandra Engel

Frontline Aid — Damit Spendenprojekte nicht an Bürokratie scheitern.

Christian Lenz Principal UX Designer, Solution Manager Service Design

Sandra Engel
Senior Communication Manager, Lead Management Expert

16.03.2020 • 5 Minuten Lesezeit

„Spenden oder nicht spenden?“ Das sollte niemals die Frage sein. Sondern: „Spenden? Ja — aber wohin?“
Das Start-up „Frontline Aid“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Sichtbarkeit kleiner, lokaler, spendenfähiger Projekte zu erhöhen. Wir unterstützen die Planung, Gestaltung und Umsetzung ihres Online-Services durch eine intensive Service Design-Phase.

Oft denken wir beim Spenden an grosse, bekannte Organisationen. Per se ist das auch nicht schlecht, doch durch die Spendenkonzentration, die dadurch bei NGOs (engl.: non-governmental organizations) entsteht, bleiben unzählige kleine, lokale Projekte auf der Strecke.

Dies möchte Frontline Aid verhindern.

Das Startup hat es sich zur Aufgabe gemacht:

Gemeinsam mit Frontline Aid stellten wir bisher bereits eine nachhaltige Strategie und konkrete Visionen für den Online-Zugang zu einer neuen Plattform-Art zur Organisation der Spendenverteilung auf die Beine.

Brainstorming mit Frontline Aid
Brainstorming mit Frontline Aid

Herausforderungen: Organisation, Verwaltung und Sichtbarkeit

Nach Recherchen von Frontline Aid landen ca. 99 % der Spenden bei grossen, bekannten Organisationen. Jedoch kommen nur knapp zwei Prozent aller globalen Spendengelder bei lokalen Projekten an (Quelle: Charter4Change/Local2Global).

Für kleine, lokale Projekte ist es aufgrund zahlreicher Faktoren schwer, von Spendern beachtet oder gar gefunden zu werden. Fehlende Sprachkenntnisse der Changemaker (lokale Initiatoren der Projekte) sowie mangelnde Zeit und Zugang zu technischen Kommunikationsmitteln stellen hier nur einige Probleme dar.

Zusätzlich dazu scheitern zahlreiche Freiwillige, Institutionen oder Spender an den hohen bürokratischen und verwaltungstechnischen Hürden und Initiativen ersticken somit bereits im Keim.

Mit Service Design zu einem besseren Onlinezugang

Frontline Aid möchte einen digitalen Service bieten, der alle Stakeholder zusammenbringt und lokale Changemaker dabei unterstützt, ihre Projekte umsetzen zu können.
Unser Service Design-Ansatz eignet sich perfekt, um den Service des Start-ups effizient, nutzer- und mehrwertorientiert zu gestalten:

Wir vertieften die Annahmen aus vorangegangenen Recherchen von Frontline Aid und erarbeiteten durch eigene Interviews, Recherchen und Workshops detaillierte Prozesse.

Definition des Onboardings
Gemeinsame Definition des Onboardings

Detaillierte Erkenntnisse und Vorteile

Durch Interviews mit Stakeholdern, eine intensive Research-Phase sowie Workshops fanden wir heraus, wie der Online Service eine wirkliche Verbesserung für sie darstellen kann:

Mobile concept Screen of Frontline Aid Plattform
Mobile Concept Screen: Projektübersicht für Changemaker

Ein umfangreicher
Online-Service

Unser Design Team kreierte für Frontline Aid ein umfassendes Bild darüber, wie ihre Plattform und ihr Service aussehen können, um erfolgreich Mehrwert für alle Stakeholder zu schaffen.

Der Service soll so gestaltet sein, dass er an jedem Punkt den bürokratischen Aufwand für all seine Nutzer so gering wie möglich hält.
Frontline Aid schafft Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Effizienz; gleichzeitig entstehen wichtige Verbindungen zwischen den Beteiligten.

Essentielle — jedoch mühsame — Aufgaben werden unter den jeweiligen kompetenten Verantwortlichen aufgeteilt.

Let's shape the future together! Kommen Sie in unsere Offices in Deutschland und der Schweiz, um gemeinsam innovativ zu sein.

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